11. März 2018

Was kosten Konflikte?

1,5 Monatsgehälter pro Jahr und Mitarbeiter. Dieser Wert wird von Unternehmen als realistische Annahme für innerbetriebliche Konfliktkosten angesehen. Darunter fallen neben direkt erfassbare Kosten (beispielsweise Führungskräfte, die sich kümmern müssen oder auch Rechtsanwalts- oder Prozessgebühren) auch indirekte Kosten an. So, wenn zum Beispiel Mitarbeiter deswegen krank werden. Zusätzlich gibt es noch unsichtbare Kostenverursacher wie zum Beispiel Demotivation oder bei Kündigung den Abfluss von betrieblichem Wissen. Dieser ist praktisch unkontrollierbar.

Nehmen Sie den Durchschnittsverdienst (AGBrutto) Ihrer Mitarbeiter und multiplizieren Sie diesen mit dem Faktor 1,5 und der Anzahl der Mitarbeiter. (Beispiel: 3.500 Euro x 1,5 x 80 Personen = 420.000 Euro/Jahr).

Dies ist aber nur die halbe Wahrheit, denn es gibt eine Abhängigkeit zwischen der Mitarbeiterzahl und dem Faktor. Wo weniger Leute arbeiten, müssen mehrere Aufgaben pro Mitarbeiter gebündelt werden. Ebenso fallen zum Beispiel Verluste von Wissen viel mehr ins Gewicht. Daher lässt sich annehmen, dass die Konfliktkosten in Relation steigen, je weniger Mitarbeiter ein Betrieb hat.

Die Lösung zur Kostenreduktion kann hier neben einer direkten Bearbeitung von Problemen (das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen) unter anderem in der Sensibilisierung der Mitarbeiter liegen. „Die Neurobilologie lässt darauf schließen, dass sich mit einer thematischen Sensibilisierung von 10 Prozent der Belegschaft der Gesamtbetrieb durchdringen lässt“, sagt Dr. Poszich-Buscher, die für die Vergabe des Prädikates „mediationsorientiertes Unterhmen“ verantwortlich ist. Mit der Umsetzung können Sie dieses Prädikat erhalten, welches in Ihrer Außendarstellung für Kunden, Lieferanten und Ihr Personal ein positives Signal setzt. Das Prädikat wird durch den Mediationsverbund Deutschland (MVD) vergeben.

Warum also außergerichtlich?